Im Projekt „ImPerfect“ werden Jugendliche für das Thema Selbstdarstellung im Internet, dessen Mechanismen und Folgen sensibilisiert. Dazu setzen sie sich mit verschiedenen Facetten ihrer Identität auseinander und reflektieren ihr Auftreten in den sozialen Medien. Sie gestalten unterschiedliche Portraits von sich und erschaffen für sich neue Social Media Identitäten in einer fiktiven „ImPerfect-App“. Aspekte wie Rollenbilder, Bildmanipulation oder Cybermobbing werden thematisiert.

An der Gemeinschaftsschule Graf Soden Friedrichshafen war ImPerfect Ende April zu Gast. Zunächst erfolgte ein Input der Medienreferent*innen zu den Vor- und Nachteilen der Sozialen Medien und zeigte die Diversität online anhand von unterschiedlichen Körpergrößen, Familienformen oder politischen Bewegungen. Die Schüler*innen wurden in die Präsentation eingebunden und hatten die Möglichkeit ihre Erfahrungen und Einschätzungen zu den Beispielen einzubringen, zum Beispiel waren die Jugendlichen beim anschließenden Rätsel „Was ich echt – was ist fake“ mit Engagement dabei. 

 

Anschließend lernten die Jugendlichen eine Bildbearbeitungs-App kennen und übten mit Objekte auszuschneiden, einzufügen und zu collagieren. So flog am Schluss eine Orange durch das Weltall, gefolgt von Katzen, Hunden und allerhand Inhalt von Schulmäppchen. Mit diesem Basiswissen konnten die Lernenden am zweiten Tag in die Erstellung der Beitragsbilder starten. So kommt es, dass auf den Ergebnissen teilweise kaum zu erkennen ist, was auf den Hintergrundbildern schon drauf war – und was fachmännisch hinzugefügt wurde. Es wurden Tische gedeckt, Protagonisten aus Spielen zum Leben erweckt, gekickt, geboxt, und vor allem viel gereist: Zum Schluss flog sogar noch ein original Friedrichshafener Zeppelin durch Dubai.

(https://www.lkjbw.de/blog/2024/04/gemeinschaftsschule-graf-soden-friedrichshafen/, 05.06.2024)

Weitere Informationen auf der Webseite der LKJ Baden-Württemberg.

 

Zum Zeitungsartikel dazu in der Schwäbischen Zeitung